Rezension zu Can't stop the feeling
Inhalt:
Wenn aus den Flitterwochen ein Roadtrip wird - mit einem anderen Mann!
Zwei Tage. Länger hält Hazel das, was nach der abgesagten Hochzeit eigentlich ihre Flitterwochen sein sollten, nicht aus. Kurz entschlossen verlässt sie das Luxusresort in einem Skiort in Colorado und will nur noch zurück nach New York. Allerdings macht ihr ein Schneesturm einen Strich durch die Rechnung und sie kann weder einen Rückflug noch ein neues Hotelzimmer ergattern. Zum Glück meint das Schicksal es aber gut mit ihr, denn sie trifft auf Matteo, und gemeinsam können sie sich mithilfe einer kleinen Täuschung eine Unterkunft sichern. Doch was nur eine Nacht sein sollte, wird schnell zu einem aufregenden Roadtrip mit ungeahnten Folgen ...
Meine Meinung:
Cover:
Das Cover ist ganz hübsch gestaltet worden. Links beginnt es in einem warmen gelb und geht über in dunkel graue Töne. Es sieht aus, wie ein Sturm, was ganz schön aussieht. Und an den Seiten sind noch Blumenranken zu sehen. Es haut mich nicht vom Hocker, aber es sieht ganz süß aus.
Schreibstil:
Es ist nicht das erste Buch, welches ich von den Autorinnen Vi Keeland und Penelope Ward gelesen habe und ich weiß definitiv, dass es auch nicht das Letzte gewesen sein wird. Der Schreibstil ist immer locker und leicht, sodass die Seiten nur so dahin geflogen sind beim Lesen. Die Kapitel wurden abwechselnd in den Perspektiven der Hauptprotagonisten Matteo und Hazel geschrieben, was immer toll ist, da man so die Charaktere kennenlernen kann und ihre Handlungen und Gefühle versteht. Die Autorinnen bringen immer eine Leichtigkeit und viel Humor in ihre Geschichten, aber trotzdem gibt es auch immer viel Gefühl und ein wahres hin und her zwischen den Charakteren. Manchmal ist es ideal und manchmal auch ein wenig viel.
Handlung:
Hazel wurde von ihrem Ex Verlobten kurz vor der Hochzeit verlassen, aber die Hochzeitsreise tritt sie dennoch an. Durch einen Schneesturm sucht sie eine Unterkunft und durch Zufall trifft sie auf einen Fremden, die sich gegenseitig aus der Patsche helfen. Sie beginnen ein Abenteuer und begeben sich auf eine spannende Reise. Doch wer weiß, ob sie sich je wieder sehen, wenn sie wieder zu Hause sind.
Charaktere:
Hazel mochte ich anfangs sehr. Sie war lebensfroh, neugierig, mutig und lustig. Sie war durch aus direkt und sprach aus, was sie dachte. Aber ich bin ehrlich ihre Naivität gegenüber Brady, ihrem Ex, ging mir auf den Keks. Hazel wurde immer nerviger als es darum ging sich zwischen Brady und Matteo zu entscheiden. Also ich würde keinen Mann zurücknehmen, der mich vor dem Altar hat stehen lassen. Es war auch nicht fair Matteo gegenüber, ihn warten zu lassen, nur weil sie herausfinden musste, wen sie mehr wollte.
Matteo fand ich einfach toll. Er war abenteuerlustig, ehrlich, Charmant und wusste was er wollte. Ich mochte ihn durch und durch, auch wenn er manchmal hätte ehrlicher zu sich sein können.
Brady ging mir sehr auf die Nerven. So ein arroganter Mann. Er war aufdringlich und tat so als wenn es nichts schlimmes wäre, jemanden zu betrügen. Ich fand ihn echt widerlich.
Wenn man Felicity als Freundin hatte brauchte man wahrlich keine Feinde mehr. Auf der einen Seite fand sie das Abenteuer von Hazel und Matteo total toll, aber wollte dass Hazel Brady zurück nahm, da sie ja so jemanden nicht wiederbekommen würde. Wie kann man als Freundin sagen, dass ihre beste Freundin ihren betrügenden Ex wieder nehmen soll, da er doch so toll ist. Himmel, warum hat sie sich nicht selber an ihn ran gemacht. Felicity war schrecklich.
Fazit:
Die Geschichte war wirklich gut, auch mit einer kleinen Wendung. Ich mochte die Story sehr, da es wirklich viel Gefühl gab und es gut umgesetzt war. Nur ging mir Hazels ständige Warterei auf den Zeiger. Wie kann man darüber nachdenken jemanden zurückzunehmen, nur weil er die Sichere Variante wäre? Konnte ich absolut nicht nachvollziehen, wenn sie dich so in Matteo verliebt war. Sie tat so als wäre sie mit ihrem Ex noch zusammen und als würden die beiden Brady betrügen. Dabei waren sie getrennt. Hazel war in dem Punkt verdammt anstrengend.
4 Sterne !